Gefühle mit Bedürfnissen verbinden

Verfolgen Sie jedes Gefühl bis zum universellen menschlichen Bedürfnis dahinter – dem eigentlichen Antrieb der Emotion.

Why it works

In der GFK sind Gefühle Signale für erfüllte oder unerfüllte Bedürfnisse. Das Benennen des zugrunde liegenden Bedürfnisses (Verbindung, Respekt, Ruhe, Autonomie) funktioniert, weil Bedürfnisse universell und geteilt sind, sodass sie Empathie statt Widerstand hervorrufen – wo eine Forderung Menschen in Gegner spaltet, offenbart ein genanntes Bedürfnis gemeinsamen Boden.

How to do it

  1. Wenn ein starkes Gefühl aufkommt, fragen Sie: "Welches meiner Bedürfnisse ist hier lebendig?"
  2. Nutzen Sie universelle Bedürfnisse (Sicherheit, Verbindung, Autonomie), keine Strategien zu deren Erfüllung.
  3. Bemerken Sie, dass auch der andere Bedürfnisse hat, die sein Verhalten antreiben.
  4. Trennen Sie das Bedürfnis von jeder einzelnen Art, es zu erfüllen.

Evidenz

Das Bedürfniskonzept korrespondiert mit der Selbstbestimmungsforschung zu universellen psychologischen Bedürfnissen (Autonomie, Verbundenheit, Kompetenz), auch wenn die spezifische Bedürfnistaxonomie der GFK ein praxisentwickeltes, kein empirisch abgeleitetes Modell ist. (mechanistic)

Es gibt echte Unterstützung für universelle Bedürfnisse in der Motivationsforschung, aber die konkrete Liste und Methode der GFK sind größtenteils praxisentwickelt.

Häufiger Fehler

Ein Bedürfnis mit einer Strategie zu verwechseln ("ich brauche, dass du zurückschreibst" ist eine Strategie; das Bedürfnis könnte Beruhigung oder Verbindung sein), was das Gespräch auf eine einzige Lösung festlegt.

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