Eine vermiedene Aufgabe pro Woche angehen
Planen Sie eine Sache, die Sie vermieden haben — sie abzuschließen befreit mehr Energie, als die Aufgabe kostet.
Why it works
Vermiedene Aufgaben häufen kognitive Schuld an: Sie bleiben als offene Schleifen im Arbeitsgedächtnis, die Aufmerksamkeitsressourcen verbrauchen und niedriggradige Schuld und Dread erzeugen. Das Abschließen eines Vermeidungspunkts schließt die Schleife, reduziert die kognitive Belastung und erzeugt einen unverhältnismäßig großen Stimmungsvorteil im Verhältnis zum Aufwand — weil das antizipierte Dread durch Depression und Vermeidung aufgeblasen war.
How to do it
- Listen Sie drei Aufgaben auf, die Sie seit mehr als einer Woche vermeiden.
- Wählen Sie die mit dem geringsten tatsächlichen Aufwand (nicht dem geringsten Dread — die unterscheiden sich oft).
- Planen Sie sie für 30 Minuten zu einer konkreten Zeit und verpflichten Sie sich zum Beginnen, nicht zum Fertigstellen.
- Bewerten Sie nach Abschluss eines beliebigen Teils Aufwand versus Stimmungsvorteil; die meisten Menschen finden das Verhältnis überraschend.
Evidenz
Prokrastination und Vermeidung werden konsequent mit Depression und Angst assoziiert; die explizite Einbeziehung vermiedener Aktivitäten (nicht nur angenehmer) in BA ist ein Merkmal neuerer BA-Protokolle mit Studienunterstützung. (clinical)
Die konkrete Behauptung zum Stimmungsvorteil-Verhältnis ist Praktikerwissen; formale Messung der Effekte des Abschlusses vermiedener Aufgaben auf die Stimmung isoliert ist begrenzt.
Quellen
- Martell, Dimidjian & Herman-Dunn (2010), Behavioral Activation for Depression: A Clinician’s Guide
Häufiger Fehler
Die Aufgabe mit dem meisten Dread statt dem geringsten Aufwand zu wählen, was eine hohe Scheiternswahrscheinlichkeit beim ersten Versuch erzeugt — nutzen Sie auch hier die Logik der schrittweisen Aufgabenzuweisung.
Übe das mit IX Coach
More practices for Angenehme-Ereignisse-Planung, praktisch angewendet
- Ihr persönliches Inventar angenehmer Ereignisse aufbauen
Listen Sie jede Aktivität auf, die je auch nur leichte Freude erzeugt hat — auch Dinge, die lange nicht getan wurden.
- Aktivitäten einplanen, bevor Sie Lust darauf haben
Blockieren Sie diese Woche konkrete angenehme Aktivitäten in Ihrem Kalender — warten Sie nicht auf Motivation.
- Stimmung neben Aktivität verfolgen
Notieren Sie Stimmungsbewertungen vor und nach Aktivitäten, um zu erkennen, was wirklich hebt versus zehrt.
- Aktivitätsschwierigkeit schrittweise steigern
Beginnen Sie mit der leichtesten machbaren angenehmen Aktivität und erhöhen Sie die Anforderungen erst nach Erfolg.
- Sozialen Kontakt als prioritäre Aktivität planen
Behandeln Sie soziale Interaktion als verschriebene Aktivität, nicht als etwas, das Sie tun, wenn Sie sich bereit fühlen.
- Aktivität an persönlichen Werten verankern
Wählen Sie angenehme Aktivitäten, die auch mit dem verbunden sind, was Ihnen wirklich wichtig ist, nicht nur, was leicht ist.