Kartieren, worin man tatsächlich übereinstimmt, bevor man in die Meinungsverschiedenheit eintaucht

Mit dem expliziten Aufbau der gemeinsamen Karte beginnen, bevor markiert wird, wo sie auseinandergeht.

Why it works

Meinungsverschiedenheiten fühlen sich oft größer an, als sie sind, weil keine Partei benannt hat, was bereits gemeinsamer Boden ist. Geteilte Prämissen zu benennen reduziert die wahrgenommene Bedrohung der Meinungsverschiedenheit (sie ist begrenzt, nicht total), fokussiert das Gespräch und macht echte Divergenz leichter zu identifizieren und anzugehen.

How to do it

  1. Beginne, indem du zwei oder drei Dinge benennst, bei denen ihr wirklich übereinstimmt, bevor du deine Meinungsverschiedenheit äußerst.
  2. Frage: „Wo denkst du, dass wir tatsächlich übereinstimmen?“ und ergänzt gemeinsam die geteilte Karte.
  3. Sobald die geteilte Karte explizit ist, markiere den genauen Punkt, an dem sie auseinandergeht – das ist das produktive Terrain.

Evidenz

Die Identifikation von gemeinsamem Boden ist eine Standard-Moderationstechnik in der Konfliktlösung; der psychologische Mechanismus – Bedrohungsreduktion, die Engagement ermöglicht – ist konsistent mit Forschung dazu, wie wahrgenommene gemeinsame Identität Gruppenkonflikte reduziert. (mechanistic)

Moderationsliteratur ist größtenteils praktikerbasiert; direkte Untersuchung als eigenständiger Schritt in zwischenmenschlicher Meinungsverschiedenheit ist begrenzt.

Häufiger Fehler

Gemeinsamen Boden zu überspringen und mit der Meinungsverschiedenheit zu beginnen, was von Anfang an einen defensiven Rahmen bei der anderen Person aktiviert und alles Folgende wie einen Angriff wirken lässt.

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