Psychologische Hardiness, praktisch erklärt

Die drei Cs aufbauen — Commitment, Kontrolle und Herausforderung —, die Stress überstehbar und wachstumsfördernd machen

Was ist psychologische Hardiness und wie baut man sie auf?

Suzanne Kobasas psychologische Hardiness ist ein Persönlichkeitsmuster aus drei Haltungen — Commitment (Engagement statt Entfremdung), Kontrolle (Einfluss statt Hilflosigkeit) und Herausforderung (Wachstum statt Bedrohung) —, die die negativen Gesundheitseffekte von Stress abpuffern. Beobachtungsforschung verbindet Hardiness durchgängig mit besseren körperlichen und psychischen Ergebnissen unter hohem Stress; Interventionen zum Aufbau von Hardiness zeigen moderates Potenzial.

1979 veröffentlichte Suzanne Kobasa eine wegweisende Studie zur Frage, warum manche Führungskräfte trotz hohem Stress gesund blieben, während andere erkrankten. Sie identifizierte ein Bündel von Haltungen, das sie Hardiness nannte: Commitment gegenüber der eigenen Arbeit und den eigenen Beziehungen als bedeutungsvoll, wahrgenommene Kontrolle über Ergebnisse und die Bewertung von Veränderungen als Herausforderungen statt Bedrohungen. Jahrzehnte nachfolgender Forschung stützen Hardiness als echten Moderator des Zusammenhangs zwischen Stress und Gesundheit. Die praktische Frage ist, wie man diese Haltungen bewusst aufbaut, statt Hardiness als fixe Eigenschaft zu behandeln.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte