Posttraumatisches Wachstum, praktisch erklärt

Die fünf Bereiche, die ehrliche Evidenz, und wie Wachstum manchmal kultiviert wird

Was ist posttraumatisches Wachstum, und kann man es kultivieren?

Posttraumatisches Wachstum, ein von den Forschern Tedeschi und Calhoun entwickeltes Konstrukt, bezeichnet positive psychologische Veränderung, die manche Menschen im Ringen mit großen Widrigkeiten erleben, in fünf Bereichen. Es ist ein reales, gemessenes Phänomen – aber nicht garantiert, nicht das Ziel des Leidens, und es hebt den Schmerz nie auf. Wachstum und Belastung koexistieren häufig.

Manche Menschen berichten, dass sie sich im langen Ringen mit den schwersten Dingen, die ihnen widerfahren, auf Weisen verändern, die sie zu schätzen lernen – engere Beziehungen, ein tieferes Gefühl von Stärke, eine neu geordnete Sicht darauf, was zählt. Das ist posttraumatisches Wachstum, und es ist ein echtes Forschungskonstrukt, keine Plattitüde. Es wird auch weithin missbraucht. Es folgen die fünf Bereiche und umliegende Praktiken, jeweils mit ihrem Mechanismus und einer ehrlichen Einordnung der Evidenz – einschließlich des klaren Vorbehalts, dass Wachstum nie geschuldet, nie erforderlich und nie ein Grund ist, das Verlorene zu minimieren.

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