Resonanzfrequenz-Atmung, praktisch erklärt

Der 0,1-Hz-Resonanzpunkt, HRV als Mechanismus, und wie man die eigene Rate findet und nutzt

Was ist Resonanzfrequenz-Atmung, und wirkt sie?

Resonanzfrequenz-Atmung (RFA) bedeutet, mit der präzisen Rate zu atmen – typischerweise 4,5 bis 7 Atemzüge pro Minute, individuell verschieden –, bei der Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Barorezeptorsysteme maximale Kohärenz erreichen und dabei höchste Herzfrequenzvariabilität erzeugen. Paul Lehrers Forschung an der Rutgers University zeigt, dass HRV-Biofeedback-Training mit RFA in mehreren RCTs bei Angst, Depression, Asthma und Bluthochdruck wirksam ist. Der 0,1-Hz-Resonanzpunkt ist real und individuell spezifisch – die optimale Rate jeder Person unterscheidet sich leicht.

Paul Lehrers Arbeit an der Rutgers University ist die rigoroseste Forschungsbasis für jedes Atemprotokoll. Resonanzfrequenz-Atmung zielt auf die Rate, bei der das Herz-Kreislauf-System einer Person die größten Schwankungen der Herzfrequenz erzeugt – maximale Herzfrequenzvariabilität. Bei dieser Rate synchronisieren sich Atmungs-, Barorezeptor- und Herz-Kreislauf-System. Training bei dieser Rate mit Biofeedback scheint den Barorezeptorreflex zu stärken und die autonome Regulation über die Zeit zu verbessern – das Nervensystem wird widerstandsfähiger, nicht nur momentan ruhiger. Die folgenden Praktiken erklären, wie diese Forschung ohne klinische Ausrüstung anzuwenden ist.

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