Rucking für Zone-2-Cardio nutzen

Rucking in moderatem Tempo mit 15–20 % Körpergewicht erreicht bei vielen Menschen die Zone-2-Herzfrequenz, die mit unbelastetem Gehen nicht erreichbar ist.

Why it works

Zone-2-Ausdauertraining – die Intensität, bei der man noch sprechen kann, aber merklich atmet – ist für die mitochondriale Biogenese und Fettoxidation wichtig, aber für Menschen schwer erreichbar, die fit genug sind, dass normales Gehen unter Zone 2 liegt, und noch nicht joggen können. Zusatzgewicht bei gleichem Gehtempo hebt die Herzfrequenz in den Zone-2-Bereich an und behält dabei die gelenkschonende Gehmechanik bei – der Trainingsreiz ohne die repetitiven Aufprallkräfte des Laufens.

How to do it

  1. Überwachen Sie die Herzfrequenz bei einem flachen Ruck. Zielen Sie auf 60–75 % der maximalen Herzfrequenz.
  2. Passen Sie Last oder Tempo an, bis Sie diese Zone erreichen – Sie sollten in ganzen Sätzen sprechen können, aber die Atmung ist deutlich erhöht.
  3. Protokollieren Sie Einheiten von 45–60 Minuten in der Zone-2-Herzfrequenz als qualitative Ausdauerarbeit.
  4. Rucken Sie 3–4 Mal pro Woche, um die etwa 180 Minuten Zone-2-Training pro Woche zu erreichen, die die Literatur zur aeroben Basis unterstützt.

Evidenz

Studien zum Lasttragen bestätigen, dass Zusatzgewicht die relative Trainingsintensität bei gegebener Geschwindigkeit erhöht. Die Zone-2-Anwendung ist mechanistisch naheliegend; direkte Forschung zu Zone-2-Rucking ist begrenzt, aber die Physiologie steht nicht infrage. (mechanistic)

Zone-2-Herzfrequenzgrenzen variieren individuell; personalisierte Herzfrequenzmessung ist wichtig – eine feste Formel ohne Test kann die Trainingszone falsch zuordnen.

Häufiger Fehler

Zu schnelles Gehen mit der Last statt das Tempo zu drosseln, um Zone 2 zu halten – Tempo und Last müssen gemeinsam angepasst werden, um die Zielintensität zu treffen, nicht unabhängig voneinander maximiert werden.

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