SCAMPER: Eine systematische Kreativitätstechnik

Die sieben Linsen, ihre Anwendung und wo SCAMPER am meisten und am wenigsten nützt

Wie entfacht die SCAMPER-Technik kreative Ideen?

SCAMPER ist eine strukturierte Brainstorming-Checkliste, die dich dazu anregt, Elemente eines bestehenden Produkts, Prozesses oder Problems zu Substituieren, zu Kombinieren, Anzupassen, zu Modifizieren/Vergrößern, anderweitig zu Verwenden, zu Eliminieren und umzukehren/neu anzuordnen. Es ist ein aus der Praxis stammendes Werkzeug ohne randomisierte Studien, aber mit starker theoretischer Fundierung in der Forschung zum divergenten Denken – es wirkt, indem es systematisch einen Ideenraum erkundet, den unangeleitetes Brainstorming nur teilweise abdeckt.

Bob Eberle organisierte die SCAMPER-Checkliste 1971 auf Basis von Alex Osborns ursprünglichen Brainstorming-Impulsen. Die Einsicht ist prozedural: Kreatives Denken lässt sich auslösen, indem man systematisch sieben verwandelnde Fragen zu irgendetwas stellt. SCAMPER ersetzt kein Fachwissen, aber es durchbricht gewohnte Denkrahmen, indem es die Frage erzwingt „was wäre, wenn dieses Element anders wäre?“ über sieben Dimensionen hinweg, von denen manche der Denkende von sich aus nicht besuchen würde.

Übungen

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