Deine Veränderungsimmunität kartieren

Lege die versteckte konkurrierende Verpflichtung frei, die eine Veränderung sabotiert, die du dir wirklich wünschst.

Why it works

Kegan und Lahey argumentieren, dass festgefahrene Ziele bestehen bleiben, weil eine versteckte konkurrierende Verpflichtung — die vor einem gefürchteten Ergebnis schützt — aktiv gegen die erklärte arbeitet, verankert durch eine große Annahme, die du als Fakt behandelst. Dies zu kartieren macht das selbstschützende System zum „Objekt“, sodass du die große Annahme testen kannst, statt unbewusst von ihr geführt zu werden.

How to do it

  1. Benenne ein Verbesserungsziel, an dem du trotz Wollens immer wieder scheiterst.
  2. Liste auf, was du tust (und nicht tust), das dagegen arbeitet — deine konkurrierenden Verhaltensweisen.
  3. Erschließe die versteckte Verpflichtung dahinter, benenne die darunterliegende große Annahme und entwirf einen kleinen Test dieser Annahme.

Evidenz

Die Immunity-to-Change-Methode ist Kegans und Laheys angewandtes Rahmenwerk, abgeleitet aus ihrer Entwicklungstheorie und verfeinert durch umfangreiche praktische Anwendung; es ist gut spezifiziert, aber hauptsächlich durch fallbasierte und theoretische Evidenz gestützt statt durch kontrollierte Studien. (mechanistic)

Größtenteils fallbasiert; strenge Ergebnisstudien sind begrenzt, also behandle es als strukturierte reflektierende Methode, nicht als bewährtes Protokoll.

Quellen

  • Kegan & Lahey, Immunity to Change (2009)

Häufiger Fehler

Bei der Einsicht in die versteckte Verpflichtung stehenzubleiben, ohne die dahinterliegende große Annahme zu testen. Die Veränderung kommt aus dem Durchführen des kleinen Experiments, nicht aus der Diagnose allein.

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