Die Sechs-Hüte-Methode, praktisch erklärt

Paralleles Denken als Alternative zur gegnerischen Debatte

Wie funktioniert die Sechs-Hüte-Methode?

Edward de Bonos Sechs Denkhüte weisen sechs unterschiedliche Denkmodi — Fakten, Emotionen, Risiken, Optimismus, Kreativität und Prozess — sechs metaphorischen, farbigen Hüten zu, sodass jeder in einer Gruppe (oder ein einzelner Denker) sich jeweils auf einen Modus konzentriert, statt aus vermischten Positionen heraus zu diskutieren. Belege für die konkrete Technik stammen größtenteils aus Fallstudien aus Organisationen; das zugrunde liegende Prinzip von parallelem statt gegnerischem Denken wird durch Forschung zur Gruppenkognition gestützt.

Die meisten Meetings scheitern, weil Menschen gleichzeitig in unterschiedlichen Modi denken: Eine Person präsentiert Daten, eine andere ist ängstlich, eine dritte wirbt bereits für ihre bevorzugte Lösung. Edward de Bonos Sechs Denkhüte (1985) begegnen dem, indem sie Denkmodi explizit machen und parallelisieren: Alle tragen zur gleichen Zeit denselben metaphorischen Hut, sodass die Aufmerksamkeit der Gruppe gebündelt statt zersplittert wird. Der eigentliche Wert der Methode liegt nicht in den Farben, sondern in der Disziplin, Denkmodi zu trennen, die normalerweise kollidieren.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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