Die Sprachen des jeweils anderen entdecken und danach handeln

Durch Fragen und Beobachten herausfinden, wie sich jeder Partner am leichtesten geliebt fühlt, dann danach handeln.

Why it works

Der eigentliche Wert des Rahmenwerks liegt nicht in den fünf Kästchen; er liegt in der Aufforderung, aufzuhören anzunehmen, dass der Partner will, was man selbst will. Menschen neigen dazu, Liebe so auszudrücken, wie sie sie selbst empfangen möchten, was gut gemeinten Aufwand verfehlen lässt. Fragen und Beobachten korrigiert diese Projektionsverzerrung.

How to do it

  1. Bemerken, worum der Partner am häufigsten bittet und worüber er sich beschwert zu vermissen – beides sind Signale.
  2. Direkt fragen: 'Was tue ich, das dich am meisten geliebt fühlen lässt?'
  3. Ein paar Wochen lang nach der Antwort handeln und prüfen, ob es tatsächlich ankam.

Evidenz

Unterstützung an die tatsächlichen Präferenzen eines Partners anzupassen steht mit besseren Ergebnissen in der Beziehungsforschung in Verbindung. Studien, die testen, ob das Abstimmen speziell auf Chapmans fünf Kategorien Beziehungen verbessert, finden schwache und inkonsistente Ergebnisse. (observational)

Das allgemeine Prinzip (Partnern geben, was sie tatsächlich wollen) hält; die starke Behauptung, dass unpassende 'Sprachen' Belastung verursachen, ist nicht gut gestützt.

Häufiger Fehler

Eine Liebessprache als feste Persönlichkeitsbezeichnung behandeln ('ich bin ein Berührungsmensch') und sie nutzen, um zu rechtfertigen, die anderen vier nicht zu lernen.

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