Die zweite Bitte mit der ersten in Verbindung halten

Der Foot-in-the-Door-Effekt ist am stärksten, wenn die kleine und die große Bitte in derselben Kategorie liegen.

Why it works

Die Aktualisierung der Selbstwahrnehmung aus der ersten Bitte ist domänenspezifisch: einer gesundheitsbezogenen Bitte zuzustimmen aktualisiert Ihr Selbstkonzept als "jemand, dem Gesundheit wichtig ist", was die nächste gesundheitsbezogene Bitte erleichtert, aber nicht eine unabhängige finanzielle. Domänenübergreifende Foot-in-the-Door-Versuche sind schwächer, weil die Selbstzuschreibung aus der ersten Bitte für den zweiten Kontext nicht relevant ist.

How to do it

  1. Ordnen Sie Ihre erste und letzte Bitte derselben Domäne oder Wertekategorie zu.
  2. Wenn sie in unterschiedlichen Domänen liegen, bauen Sie eine Brücke – verbinden Sie explizit, warum jemandem, dem X wichtig ist, auch Y wichtig wäre.
  3. Je länger der Abstand zwischen den Bitten, desto wichtiger wird die thematische Verbindung.

Evidenz

Burgers (1999) Metaanalyse fand, dass der Foot-in-the-Door-Effekt größer war, wenn die anfängliche und die nachfolgende Bitte in der Kategorie zusammenhingen und wenn dieselbe bittende Person beide Bitten stellte. Domänenübergreifende Anwendungen zeigten kleinere und weniger zuverlässige Effekte. (observational)

Metaanalysen zeigen bedeutsame Varianz über Studien hinweg; die Effektstärken sind moderat und sollten nicht als zuverlässig großer Effekt in allen Kontexten behandelt werden.

Quellen

  • Burger (1999), The foot-in-the-door compliance procedure: A multiple-process analysis and review, Personality and Social Psychology Review

Häufiger Fehler

Anzunehmen, dass jedes anfängliche Ja die Tür für jede zweite Bitte öffnet – die Domänenspezifität des Effekts bedeutet, dass eine unzusammenhängende Nachfassbitte oft weniger wirksam ist, als von vorn zu beginnen.

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