Der Ein-Minuten-Manager: Drei Praktiken, die noch immer wirken

Drei Techniken aus dem meistverkauften Führungsbuch — mit den Mechanismen, die sie tragen

Der Ein-Minuten-Manager: Was sind die 3 Praktiken?

Blanchard und Johnsons Ein-Minuten-Manager destilliert Führung auf drei Praktiken: Ein-Minuten-Ziele (klar, schriftlich, kurz), Ein-Minuten-Lob (konkret, unmittelbar, echt) und Ein-Minuten-Tadel (unmittelbar, verhaltensbezogen, gefolgt von Bekräftigung). Das Modell ist ein Praktiker-Klassiker von 1982, kein klinisches Protokoll — aber die Mechanismen dahinter, Konkretheit im Feedback, Zeitnähe und die Trennung von Verhalten und Charakter, sind durch Jahrzehnte nachfolgender Forschung zu Verstärkung und Feedback belegt.

Der Ein-Minuten-Manager ist eines der meistverkauften Führungsbücher überhaupt. Sein Versprechen — dass wirksame Führung sich in Ein-Minuten-Praktiken verdichten lässt — ist teils wörtlich und größtenteils rhetorisch gemeint: Die Techniken dauern je eine Minute, verlangen aber Vorbereitung, Konsequenz und Echtheit. Die drei Praktiken sind trügerisch einfach: Die meisten Führungskräfte kennen sie dem Namen nach, fast niemand praktiziert sie mit der Konkretheit, die das Modell verlangt. Im Folgenden die drei Praktiken mit ihren Wirkmechanismen und einer ehrlichen Einschätzung, wo sie sich bewähren.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte