Nutze Glaube und Gemeinschaft, damit Veränderung hält

Eine unterstützende Gruppe und der Glaube, dass Veränderung möglich ist, helfen neuen Gewohnheiten, Stress zu überstehen.

Why it works

Neue Routinen sind unter Stress zerbrechlich, wenn die alte Schleife sich am ehesten wieder durchsetzt. Duhigg argumentiert, dass Glaube — die Überzeugung, dass Veränderung halten kann — Menschen durch diese Momente trägt, und dass Glaube am leichtesten aufrechtzuerhalten ist innerhalb einer Gemeinschaft, in der andere ihn vorleben. Die Gruppe liefert sozialen Beweis und Verantwortlichkeit, die einem individuellen Willenskraft-Versuch fehlen.

How to do it

  1. Finde oder bau eine Gruppe, die dieselbe Veränderung verfolgt, damit das neue Verhalten sozial normal wird.
  2. Mach deine Verpflichtung anderen gegenüber sichtbar, um Verantwortlichkeit zu rekrutieren.
  3. Stütz dich bei Rückschlägen auf den Glauben der Gruppe, dass die Veränderung möglich ist, statt auf solitäre Entschlossenheit.

Evidenz

Im Einklang mit Forschung zu sozialer Unterstützung und sozialen Normen bei Verhaltensänderung sowie mit Beobachtungen aus Programmen wie den Anonymen Alkoholikern. Der „Glaube“-Mechanismus konkret ist aus Fallstudien interpretiert statt in kontrollierten Experimenten isoliert, also plausibel und richtungsweisend zu behandeln. (observational)

Gemeinschaftsunterstützung korreliert mit anhaltender Veränderung, aber das unabhängige kausale Gewicht des „Glaubens“ selbst ist schwer von der Unterstützung darum zu trennen.

Häufiger Fehler

Zu versuchen, eine tief verankerte Gewohnheit ganz isoliert zu ändern und dann persönliche Schwäche zu beschuldigen, wenn Stress die neue Routine zusammenbrechen lässt.

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