Das Stockdale-Paradox, praktisch angewendet

Realismus und Entschlossenheit — warum die Optimisten starben und Stockdale überlebte

Was ist das Stockdale-Paradox und wie hilft es dir?

Das Stockdale-Paradox — benannt von Jim Collins nach Admiral James Stockdale, der sieben Jahre als Kriegsgefangener in Vietnam überlebte — beschreibt die disziplinierte Verbindung zweier scheinbar gegensätzlicher Haltungen: einen unerschütterlichen Glauben daran, dass du letztlich obsiegen wirst, zusammen mit einer klarsichtigen Konfrontation mit den brutalsten Fakten deiner aktuellen Realität. Collins fand, dass diese Kombination großartige Unternehmen, die sich von Krisen erholten, von jenen unterschied, die es nicht taten.

Jim Collins’ Interview mit Admiral Stockdale erbrachte einen der meistzitierten kontraintuitiven Befunde der Resilienzforschung: Es waren die Optimisten, die im Hanoi Hilton zuerst starben, nicht die Pessimisten. Die Optimisten waren jene, die glaubten, bis Weihnachten draußen zu sein, dann bis Ostern, dann bis Thanksgiving — und als jede willkürliche Frist verstrich, zerbrachen sie. Stockdale überlebte, weil er zwei Dinge gleichzeitig festhielt: absolutes Vertrauen in den letztlichen Sieg und schonungslose Ehrlichkeit darüber, wie hart die Dinge tatsächlich waren. Collins fand dasselbe Muster bei großartigen Unternehmen, die Krisen bewältigten. Im Folgenden findest du die Praktiken, die dieses Paradox im Alltag umsetzbar machen.

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