Betrachte die universelle Natur

Sieh dich als einen Knoten im fortlaufenden Fluss der Natur – nicht größer als nötig, aber auch nicht kleiner.

Why it works

Marc kehrt häufig zur Idee zurück, dass alle Dinge, einschließlich seiner eigenen Herrschaft und seines Lebens, Teil eines fortlaufenden, vernetzten natürlichen Flusses sind. Diese Sicht zu halten, lockert den egozentrischen Rahmen, der persönliche Rückschläge kosmisch bedeutsam erscheinen lässt. Es ist psychologisch verwandt mit "Selbsttranszendenz" – dem Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, das durchgängig mit reduzierter Reaktivität auf persönliche Bedrohungen verbunden ist.

How to do it

  1. Sitze ruhig und rufe den fortlaufenden Fluss der Natur ins Gedächtnis: Jahreszeiten, Generationen, das Leben und Sterben von Zivilisationen.
  2. Platziere dich ehrlich in diesem Fluss: real, bedeutsam für die, die du beeinflusst, aber nicht dessen Zentrum.
  3. Kehre aus der Übung mit einem leichteren Griff auf Ergebnisse zurück, die jenseits deines Maßstabs liegen.

Evidenz

Erfahrungen von Selbsttranszendenz und "Ehrfurcht" sind in der psychologischen Forschung mit reduziertem selbstbezogenem Denken und größerer prosozialer Motivation verbunden. Der stoische Rahmen der "universellen Natur" ist die philosophische Vermittlung dieser Verschiebung. (observational)

Ehrfurchtsforschung ist relativ neu und die Effektgrößen sind moderat; der stoische Rahmen der universellen Natur ist philosophisch statt eine separat geprüfte Intervention.

Häufiger Fehler

"Teil der Natur" mit "meine Präferenzen zählen nicht" zu verwechseln – Stoiker sind nicht passiv. Der Blick befreit von ego-aufgeblähtem Einsatz, nicht von echten Verantwortungen.

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