Beginne die Woche damit, deinen Zeitplan mit deinen Werten zu verbinden

Zeit fühlt sich gut verbracht an, wenn du benennen kannst, warum sie zu dem passt, was dir wichtig ist.

Why it works

Geschäftigkeit wird zu Zeitdruck, wenn Stunden nicht mit Werten oder Zweck verbunden werden können — die Stunden fühlen sich gestohlen statt verbracht an. Geplante Zeit explizit mit geäußerten Werten zu verknüpfen aktiviert Zweckhaftigkeit, was die subjektive Wertigkeit derselben Stunden verändert. Das ist kein positives Denken; es liefert den kognitiven Kontext, der Zeit sinnvoll erscheinen lässt.

How to do it

  1. Schreib zu Beginn jeder Woche die zwei oder drei Dinge auf, die dir gerade am wichtigsten sind.
  2. Überprüfe deinen Kalender und prüfe: Welche Blöcke dienen diesen Werten direkt?
  3. Frage bei Blöcken, die das nicht tun: Sind sie notwendige Instandhaltung, oder könnten sie gestrichen oder verkürzt werden?
  4. Notiere nach jeder bedeutenden Zeitinvestition kurz, welchem Wert sie diente — das schließt den Kreis.

Evidenz

Forschung zu werteorientierter Zeitnutzung und psychologischer Bedürfniserfüllung stützt die Idee, dass mit persönlichen Werten übereinstimmende Aktivitäten größeren gefühlten Sinn und Zufriedenheit erzeugen. (observational)

Zeit mit Werten zu verbinden ist ein Umdeutungswerkzeug; es verändert nicht die verfügbare Zeitmenge und funktioniert nicht, wenn die behauptete Verbindung unaufrichtig ist. Werteklarheit muss der wertebasierten Planung vorausgehen.

Häufiger Fehler

Die Werteabgleich-Übung als Formalität durchführen, ohne echte Reflexion, was eine Rechtfertigung bestehender Verpflichtungen statt einer echten Prüfung erzeugt.

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