Jede Person als Individuum mit eigenen Bedürfnissen und Zielen behandeln

Wissen, was jedes Teammitglied zum Wachsen braucht, und maßgeschneiderte Unterstützung bieten.

Why it works

Generische Führung behandelt ein Team als einheitliches Publikum; individualisierte Zuwendung behandelt jede Person als Entwicklungsprojekt mit eigenem Startpunkt, Tempo und Verlauf. Das aktiviert Verbundenheit und Kompetenz – zwei der drei Kernbedürfnisse der Selbstbestimmungstheorie – und signalisiert, dass die Führungsperson den ganzen Menschen sieht und wertschätzt, nicht nur den Output.

How to do it

  1. Planen Sie regelmäßige Einzelgespräche, die sich auf Entwicklung konzentrieren, nicht auf Statusupdates – fragen Sie nach Karrierezielen und aktuellen Frustrationen.
  2. Führen Sie informelle Notizen zur Entwicklungsphase, den Stärken und dem, was jedes Teammitglied gerade am meisten von Ihnen braucht.
  3. Variieren Sie, wie Sie unterschiedliche Menschen unterstützen: manche brauchen Herausforderung, manche Ermutigung, manche Raum.
  4. Prüfen Sie Ihre Abdeckung: Wem haben Sie zuletzt keine individuelle Aufmerksamkeit gewidmet?

Evidenz

Individualisierte Zuwendung steht im Einklang mit Coaching- und Mentoring-Forschung, die durchgängig zeigt, dass maßgeschneiderte Entwicklungsunterstützung Wachstum und Bindung besser vorhersagt als generische Programme. (observational)

In großen Teams ist individualisierte Zuwendung schwer aufrechtzuerhalten – sie ist die Komponente, die am stärksten durch Zeit und Kontrollspanne der Führungsperson begrenzt ist.

Quellen

  • Judge & Piccolo (2004), transformational leadership meta-analysis

Häufiger Fehler

Alle mit denselben Entwicklungsgesprächen bedenken – individualisierte Zuwendung als Meetingformat behandeln statt als echte Abstimmung auf die aktuellen Bedürfnisse jeder Person.

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