Geh-Meetings und Gespräche

Verlege Einzelgespräche und Brainstormings auf einen Spaziergang statt an einen Tisch.

Why it works

Ein Gehgespräch erbt den Nutzen für divergentes Denken und fügt zwei weitere hinzu: Nebeneinander-Bewegung senkt den sozialen Druck des Auge-in-Auge-Kontakts, was Offenheit erleichtert, und der gemeinsame Rhythmus tendiert dazu, beide Personen zu entspannen. Zusammen machen Gehgespräche besser für offene Erkundung geeignet als sitzende.

How to do it

  1. Nutze Geh-Meetings für Brainstorming, Mentoring oder schwierige, ehrliche Gespräche – nicht für Aufgaben, die Bildschirme oder Notizen brauchen.
  2. Wähl eine vertraute, verkehrsarme Route, damit Navigation nicht die Aufmerksamkeit übernimmt.
  3. Halte Gruppen klein (ein oder zwei andere), damit alle hören und beitragen können.

Evidenz

Der Kreativitätsnutzen des Gehens erstreckt sich auf Gehen beim Durchdenken von Ideen. Der zusätzliche soziale Entspannungseffekt ist plausibel und weit verbreitet berichtet, aber weniger formell untersucht. (observational)

Der Kern-Ideenfindungseffekt ist gut belegt; die spezifischen sozialen Vorteile von Geh-Meetings stützen sich mehr auf Beobachtung und Selbstauskunft als auf kontrollierte Studien.

Häufiger Fehler

Zu versuchen, ein detailliertes, dokumentenlastiges Meeting unterwegs abzuhalten. Ohne Fläche zum Nachschlagen oder Aufzeichnen zerfällt präzise Arbeit; reserviere Gehen für die explorativen Teile.

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