Das Toleranzfenster: Deine optimale Erregungszone

Über- und Untererregung erkennen und die Zone weiten, in der du am besten funktionierst

Was ist das Toleranzfenster?

Das Toleranzfenster, ein Konzept von Dan Siegel, ist die Zone der Erregung des Nervensystems, in der du klar denken und fühlen kannst, ohne überwältigt zu sein. Darüber liegt Übererregung (Panik, Wut); darunter liegt Untererregung (Taubheit, Abschaltung). Die Fähigkeiten bestehen darin zu erkennen, wo du bist, ins Fenster zurückzukehren und es allmählich zu weiten. Es ist ein klinisches und pädagogisches Rahmenwerk, das hier als Alltags-Regulationslinse genutzt wird, kein Ersatz für Traumabehandlung.

Es gibt ein Band der Erregung des Nervensystems, in dem du wach, aber ruhig genug bist, um zu denken, zu fühlen und dich zu verbinden – Dan Siegel nannte es das Toleranzfenster. Steigst du darüber, kippst du in Übererregung: Panik, Wut, rasende Gedanken. Fällst du darunter, gleitest du in Untererregung: Taubheit, Nebel, Abschaltung. Die meiste Regulation läuft darauf hinaus, zu bemerken, welchem Rand du nahe bist, und zurückzusteuern. Unten stehen Praktiken für den Alltag, jeweils mit dem dahinterliegenden Mechanismus und einer ehrlichen Einschätzung der Evidenz. Dies sind Regulationsfähigkeiten; bei Trauma oder anhaltender Dysregulation arbeite bitte mit einer Fachperson für psychische Gesundheit.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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