Coaching-Übungen für existential responsibility Praxis

Beschreibe fast alles, woran du arbeitest, und IX Coach findet die Übungen mit dem nächsten realen Treffer. Für existential responsibility Praxis sind das die stärksten Treffer in der aktuellen Übungsbibliothek.

Übungen, die helfen könnten

  1. Übernimm radikale Verantwortung für deine Entscheidungen
    Besitze jede Entscheidung vollständig – einschließlich ihrer unbeabsichtigten Folgen und der ungewählten Bedingungen, unter denen du entschieden hast.
    Existenzialismus und radikale Wahlfreiheit
  2. Existenzialismus und radikale Wahlfreiheit
    Jean-Paul Sartres Existenzialismus besagt, dass der Mensch keine feste Natur hat – "die Existenz geht dem Wesen voraus" – und deshalb radikal frei ist, sich selbst durch seine Entscheidungen zu definieren. Praktisch bedeutet das: Man kann sich nicht hinter Rolle, Instinkt oder Umständen verstecken – man entscheidet sich immer schon, auch wenn man sich sagt, man habe keine Wahl. Das ist philosophisch, nicht klinisch; die Überschneidung mit ACT und KVT ist real, aber indirekt.
  3. Wähle authentisch – aus deinen eigenen Werten, nicht aus Erwartung
    Triff Entscheidungen, die deine tatsächlichen Werte widerspiegeln, nicht die Rolle, die andere dir zugewiesen haben.
    Existenzialismus und radikale Wahlfreiheit
  4. Die eigene Rolle (nicht ihre Ergebnisse) als Verpflichtung annehmen
    Sich der Rolle – Elternteil, Führungskraft, Freund, Bürger – als Praxis mit ihren Pflichten verpflichten, nicht als Garantie von Ergebnissen.
    Die stoische Vorbehaltsklausel
  5. Erkenne Selbstbetrug (bad faith) bei dir selbst
    Bemerke, wann du dich selbst als ein durch Rolle, Instinkt oder Erwartung bestimmtes Ding behandelst – und beanspruche die Wahl.
    Existenzialismus und radikale Wahlfreiheit
  6. Handeln, als würden Weise zusehen – die Praxis der philosophischen Gemeinschaft
    Frag dich vor jeder Handlung: Würde eine Person, die ich wirklich respektiere – die die Werte verkörpert, denen ich nachstrebe – das gutheißen?
    Pierre Hadots geistige Übungen
  7. Behandle jede Handlung als Opfergabe – wie alltäglich auch immer
    Der Karma-Yoga-Übende teilt das Leben nicht in heilig und weltlich – jede mit voller Aufmerksamkeit ausgeführte Handlung ist Praxis.
    Karma Yoga: Das Yoga selbstlosen Handelns
  8. Bewusste Reflexion über die Sterblichkeit
    Denke kurz über deine begrenzte Lebenszeit nach, um herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist.
    Terror-Management-Theorie, praktisch angewendet
  9. Behandle Sinn als Verantwortung, nicht als Gefühl
    Sinn ist nichts, das dir passiert – es ist etwas, für das du verantwortlich bist, es zu schaffen.
    Sinnzentrierte Therapie, praktisch angewandt
  10. Die Vorbehaltsklausel zu jeder bedeutsamen Handlung hinzufügen
    Vollständig handeln – „Ich werde X tun, das Schicksal erlaubend“ – die Absicht fest, das Ergebnis locker halten.
    Die stoische Disziplin des Handelns

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