Existenzialismus und radikale Wahlfreiheit

Radikale Freiheit, Selbstbetrug und das Gewicht der eigenen Entscheidungen

Wie nutzt man Sartres Existenzialismus in der Praxis?

Jean-Paul Sartres Existenzialismus besagt, dass der Mensch keine feste Natur hat – "die Existenz geht dem Wesen voraus" – und deshalb radikal frei ist, sich selbst durch seine Entscheidungen zu definieren. Praktisch bedeutet das: Man kann sich nicht hinter Rolle, Instinkt oder Umständen verstecken – man entscheidet sich immer schon, auch wenn man sich sagt, man habe keine Wahl. Das ist philosophisch, nicht klinisch; die Überschneidung mit ACT und KVT ist real, aber indirekt.

Sartre argumentierte, die Angst des Menschseins sei die Angst vor der Freiheit: Es gibt kein Skript, kein Wesen, keine vorgegebene Natur, die einem sagt, was zu tun ist. Man ist, was man tut, und auch jedes Nicht-Handeln ist eine Entscheidung. Das ist befreiend oder schwindelerregend, je nachdem, wie man damit umgeht – die existenzialistischen Praktiken unten helfen dabei, es als Befreiung statt als Lähmung zu erleben. Das sind philosophische Praktiken, keine therapeutischen Protokolle; die Evidenz wird dort angegeben, wo der Mechanismus psychologisch fundiert ist, und ehrlich benannt, wo das nicht der Fall ist.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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