Lösbare Probleme von hypothetischen Sorgen trennen

Wende Problemlösung nur auf reale, aktuelle Probleme an — und nutze Ungewissheitstoleranz für die hypothetischen.

Why it works

GAS beinhaltet, Problemlöseaufwand auf hypothetische, zukünftige, unwahrscheinliche Szenarien anzuwenden, bei denen keine Lösung möglich ist, weil das Problem noch nicht eingetreten ist. Das ist erschöpfend und wirkungslos. Sorgen als "jetzt lösbar" oder "hypothetisch" zu sortieren lenkt kognitiven Aufwand angemessen: reale Probleme bekommen Handeln, hypothetische bekommen Übung in Ungewissheitstoleranz.

How to do it

  1. Wenn eine Sorge aufkommt, frag: "Gibt es ein Problem, das gerade jetzt existiert und bei dem ich etwas tun kann?"
  2. Wenn ja: Definiere das Problem, erzeuge Optionen, wähle und handle.
  3. Wenn nein (ein hypothetisches "was wäre wenn"): Schreib es für das Aufschubfenster auf die Sorgenliste und übe, die Ungewissheit zu tolerieren.
  4. Widerstehe dem Drang, es beim Hypothetischen "nur noch einmal durchzudenken" — das ist Sorge, keine Problemlösung.

Evidenz

Problem-orientation training is a component of Dugas’s CBT-GAD model; poor problem orientation (negative view of problems and one’s ability to solve them) predicts worry independently. (clinical)

The triage distinction is conceptually clean but can be blurry in practice — some real problems have genuinely uncertain components. Clinical guidance helps draw the line.

Quellen

  • Dugas et al. (1998), problem orientation and generalized anxiety disorder, Cognitive Therapy and Research

Häufiger Fehler

Jede hypothetische Sorge als zu lösendes Problem zu behandeln — Handlungspläne für Ereignisse zu erzeugen, die noch nicht eingetreten sind — was Angst durchspielt, statt sie zu lösen.

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More practices for Ungewissheit akzeptieren: die Kernfähigkeit in der KVT für GAS

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