Analoges Denken

Wie der Verstand Wissen über Bereiche hinweg überträgt — und wie man es genau tut

Wie funktioniert analoges Denken?

Analoges Denken — ausführlich von Dedre Gentner durch die Struktur-Mapping-Theorie erforscht — ist der Prozess, Schlussfolgerungen in einem neuen Bereich zu ziehen, indem man dessen relationale Struktur auf einen besser verstandenen Bereich abbildet. Es ist eines der mächtigsten Werkzeuge für Lernen und Problemlösung, aber seine Genauigkeit hängt davon ab, ob die strukturellen Beziehungen wirklich geteilt werden, nicht nur Oberflächenmerkmale. Die Praktiken, die es verlässlich machen, sind in der kognitiven Forschung gut gestützt.

Jedes Mal, wenn du eine Analogie verwendest — "das ist wie das" —, betreibst du analoges Denken. Dedre Gentners Struktur-Mapping-Theorie erklärt, warum manche Analogien mächtig sind und andere in die Irre führen: Was zählt, ist nicht Oberflächenähnlichkeit (beide Dinge sehen ähnlich aus), sondern strukturelle Ähnlichkeit (die Beziehungen zwischen den Teilen funktionieren gleich). Die besten Analogien enthüllen verborgene relationale Struktur; die schlechtesten wirken überzeugend, bilden aber die falschen Dinge ab. Diese Praktiken bauen die Fähigkeit auf, Analogien genau zu nutzen.

Übungen

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