Bitten Sie um Ko-Regulation, wenn Sie sie brauchen
Sich an eine stetige Person zu wenden, ist eine Fähigkeit, keine Schwäche — benennen Sie, welche Art von Unterstützung Sie brauchen.
Why it works
Regulation von anderen zu leihen ist die Art, wie Menschen dafür ausgelegt sind, sich von Stress zu erholen, doch viele Menschen ziehen sich genau dann zurück, wenn Kontakt helfen würde. Bewusst nach draußen zu gehen und die gewünschte Art der Unterstützung zu benennen, lässt ein anderes Nervensystem für Sie tun, was Sie noch nicht allein tun können.
How to do it
- Bemerken Sie, wann Sie dysreguliert sind und dazu neigen, sich zu isolieren.
- Wenden Sie sich an eine stetige Person und benennen Sie, was Sie brauchen: „Ich brauche nur, dass du zuhörst, nicht dass du es reparierst.“
- Lassen Sie sich die Ruhe geben, statt vorzuspielen, es sei alles in Ordnung.
Evidenz
Soziale Unterstützung ist einer der am robustesten belegten Puffer gegen Stress, und das Suchen von Verbindung ist eine anerkannte adaptive Bewältigungsstrategie. Der Nutzen des Kontakts mit einem ruhigen Gegenüber ist über eine große Literatur hinweg konsistent. (observational)
Unterstützung hilft am meisten, wenn sie responsiv und gewollt ist; ungebetene oder unpassende Unterstützung kann ins Leere laufen, weshalb es wichtig ist, zu benennen, was man braucht.
Quellen
- Coan, J. A., Schaefer, H. S., & Davidson, R. J. (2006). Lending a Hand: Social Regulation of the Neural Response to Threat. Psychological Science, 17(12), 1032-1039.
- Uchino, B. N. (2006). Social Support and Health: A Review of Physiological Processes Potentially Underlying Links to Disease Outcomes. Journal of Behavioral Medicine, 29(4), 377-387.
Häufiger Fehler
Sich zurückzuziehen und allein durchzubeißen, aus der Überzeugung heraus, dass Bedürftigkeit Schwäche sei — was einen von dem natürlichsten Regulationswerkzeug abschneidet, das man hat.
Übe das mit IX Coach
More practices for Ko-Regulation: Ruhe von einem anderen Nervensystem leihen
- Regulieren Sie sich zuerst selbst
Sie können nur Ruhe verleihen, die Sie tatsächlich haben — beruhigen Sie Ihren eigenen Zustand, bevor Sie jemand anderem helfen.
- Erst Feinfühligkeit, dann Lösungen
Passen Sie sich zuerst dem Gefühl und Tempo der anderen Person an; Lösungen landen erst, wenn sie sich verstanden fühlt.
- Bieten Sie Präsenz an, nicht nur Worte
Eine stetige Stimme, ein ruhiger Körper und ungehetzte Aufmerksamkeit regulieren mehr als die perfekten Worte.
- Nutzen Sie Ko-Regulation, um Selbstregulation aufzubauen
Geliehene Ruhe wird, wiederholt, zu Ruhe, die Sie selbst erzeugen können.
- Erkennen Sie Ko-Dysregulation, bevor sie eskaliert
Zwei aktivierte Nervensysteme nähren sich gegenseitig — bemerken Sie die Schleife und lassen Sie eine Person aussteigen.