Kognitive Lehre: Lernen, indem man Denken sichtbar macht

Vormachen, Scaffolding und Ausblenden — die drei Hebel, die Expertendenken übertragen

Was ist kognitive Lehre und wie funktioniert sie?

Kognitive Lehre (Collins, Brown & Newman, 1989) ist ein Lehrmodell, das die Meister-Lehrling-Beziehung auf kognitive Fähigkeiten überträgt, indem es Expertendenken sichtbar macht. Es nutzt Vormachen, Coaching und Scaffolding, um normalerweise unsichtbares Denken zu externalisieren, und baut die Unterstützung dann ab, während der Lernende die Fähigkeit verinnerlicht. Es ist theoretisch gut fundiert und wird in der medizinischen und beruflichen Ausbildung breit eingesetzt, wenngleich kontrollierte Studien gegenüber Alternativen begrenzt sind.

Traditionelle Lehre funktioniert bei handwerklichen Fähigkeiten, weil die Arbeit sichtbar ist: Ein angehender Tischler kann die Hände des Meisters beobachten. Bei kognitiven Fähigkeiten ist das schwerer — das Denken des Experten ist unsichtbar. Kognitive Lehre, entwickelt von Collins, Brown und Newman 1989, löst das, indem sie Expertenkognition durch lautes Denken, Coaching und strukturiertes Scaffolding externalisiert, das bewusst entfernt wird, während der Lernende wächst. Diese Übungen destillieren das Modell zu dem, was Sie heute tun können, egal ob Sie der Lernende oder der Lehrende sind.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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