Compassion-Focused Therapy: Den inneren Kritiker beruhigen

Evolutionspsychologie, das Drei-Kreise-Modell und ein mitfühlendes Selbst entwickeln

Wie lindert Compassion-Focused Therapy Selbstkritik?

Compassion-Focused Therapy (CFT), entwickelt von Paul Gilbert, adressiert Scham und Selbstkritik, indem sie eine mitfühlende innere Stimme trainiert, die den strafenden Selbstkritiker ersetzt. Sie stützt sich auf Evolutionspsychologie und affektive Neurowissenschaft – konkret die Erkenntnis, dass verschiedene emotionale Systeme (Bedrohung, Antrieb, Beruhigung) unterschiedliche neurobiologische Profile haben. Eine wachsende Zahl an RCT-Evidenz stützt CFT bei schambasierten Schwierigkeiten, Selbstkritik und Depression, auch wenn die Evidenzbasis kleiner als für KVT ist.

Compassion-Focused Therapy wurde vom britischen Psychologen Paul Gilbert aus der Arbeit mit Klienten entwickelt, die intellektuell akzeptieren konnten, dass sie für ihre Schwierigkeiten nicht verantwortlich waren, aber keine emotionale Erleichterung spürten. Seine Einsicht war, dass Verstehen und Mitgefühl fühlen unterschiedlich verarbeitet werden – dass ein strafender innerer Kritiker aktives Gegentraining braucht, nicht nur richtige Logik. CFT kartiert drei wichtige emotional-motivationale Systeme (Bedrohung, Antrieb, Beruhigung) und trainiert das Beruhigungssystem durch Mitgefühlspraktiken. Im Folgenden die Kerntechniken, mit Mechanismen und ehrlicher Evidenz.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte