Defusion von ängstlichen Gedanken

Von ängstlichen Gedanken loslösen, ohne gegen sie zu kämpfen — der ACT-Ansatz

Was ist ACT-Defusion bei ängstlichen Gedanken?

Kognitive Defusion — eine Kernfertigkeit der ACT — schafft Abstand zwischen dir und deinen ängstlichen Gedanken, indem sie deine Beziehung zu ihnen verändert statt ihren Inhalt. Statt einen Gedanken zu bekämpfen oder zu unterdrücken, beobachtest du ihn als mentales Ereignis: „Ich habe den Gedanken, dass ich in Gefahr bin." Mehrere RCTs stützen ACT, und Defusion im Besonderen zeigt kognitive und verhaltensbezogene Effekte über verschiedene Formen von Angst hinweg.

Klassische KVT fragt, ob ein ängstlicher Gedanke zutrifft. ACT fragt etwas anderes: „Dient es mir, an diesem Gedanken starr festzuhalten?" Defusion ist der ACT-Begriff dafür, den Griff zu lockern, den ein Gedanke hat — ihn als Worte und Bilder zu sehen statt als unhinterfragte Tatsache. Du musst nicht jeden Gedanken glauben, den dein Geist erzeugt, besonders einen, der von einem auf Bedrohungserkennung geeichten Nervensystem stammt. Die folgenden Praktiken sind die klinisch am besten geprüften Defusionsmethoden samt den Mechanismen, warum sie wirken.

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