Ihren Konfliktansatz an den DISC-Stil des Gegenübers anpassen

Konflikt wirkt bei jedem Stil anders — passen Sie Ihren Ansatz an, um Abwehrhaltung zu reduzieren.

Why it works

Jeder DISC-Stil hat eine charakteristische Abwehrreaktion auf Konflikt: D-Stile eskalieren und werden kontrollierender; I-Stile werden emotional und suchen Zustimmung; S-Stile ziehen sich zurück und werden beschwichtigend; C-Stile werden übermäßig kritisch und analysefokussiert. Konflikt in der Stilsprache des Gegenübers anzugehen — statt der eigenen — reduziert die Wahrscheinlichkeit, dessen Abwehr-Standard auszulösen, und erhöht die Chance auf produktive Lösung.

How to do it

  1. Fragen Sie sich vor einem schwierigen Gespräch: „Was ist der Stress-Standard dieser Person wahrscheinlich?“
  2. Bei D-Stil: Direktheit spiegeln, auf den Weg nach vorn fokussieren, nicht überausführlich erklären.
  3. Bei I-Stil: zuerst die Beziehung würdigen, „Wir“-Sprache nutzen, ausufernde Kritik vermeiden.
  4. Bei S-Stil: ruhig und langsam sein, und Sicherheit für die Beziehung zusichern.
  5. Bei C-Stil: Daten und Logik mitbringen, Gegenanalyse ohne Abwehrhaltung akzeptieren.

Evidenz

Verhaltensrigidität unter Stress (Rückfall in gewohnte Abwehrmuster) ist in der Persönlichkeits- und Stressforschung gut dokumentiert; den Ansatz an den Stresszustand des Gegenübers anzupassen ist eine plausible Erweiterung der Theorie der kommunikativen Akkommodation. (mechanistic)

Die individuelle Varianz innerhalb der DISC-Stile ist erheblich; Stil als Leitfaden statt als Regel zu behandeln ist wesentlich. Diese Beschreibungen sind wahrscheinlichkeitsbasierte Tendenzen, keine Garantien.

Häufiger Fehler

Jeden Konflikt gleich behandeln, unabhängig davon, mit wem Sie es zu tun haben — dadurch verfehlen Sie mindestens drei der vier Stiltypen.

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