Das Johari-Fenster

Eine praktische Landkarte für Selbsterkenntnis, blinde Flecken und das Feedback, das die Lücke schließt

Was ist das Johari-Fenster?

Das Johari-Fenster, entwickelt von Joseph Luft und Harrington Ingham, ist ein Modell der Selbsterkenntnis und zwischenmenschlichen Offenheit mit vier Quadranten: Öffentlich (mir und anderen bekannt), Blind (anderen bekannt, mir nicht), Verborgen (mir bekannt, anderen nicht) und Unbekannt (niemandem bekannt). Es wird in Coaching und Organisationsentwicklung genutzt, um Feedback und Selbstoffenbarung zu steuern, den öffentlichen Bereich zu erweitern und blinde Flecken zu verringern.

Joseph Luft und Harrington Ingham entwickelten das Johari-Fenster 1955 als Heuristik zur Erforschung von Selbstwahrnehmung und zwischenmenschlicher Dynamik in Gruppen. Seine bleibende Nützlichkeit liegt darin, dass es die konkreten Arten benennt, in denen unsere Selbsterkenntnis unvollständig ist: Wir haben blinde Flecken, die andere sehen können; wir haben verborgene Informationen, die andere nicht kennen; und wir haben unentdecktes Potenzial, das weder wir noch andere bislang erschlossen haben. Die Praktiken hier setzen das Fenster praktisch um — durch strukturiertes Feedback, bewusste Offenheit und Herausforderung —, um den öffentlichen Bereich zu erweitern und die Kosten der Blindheit zu senken.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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