EFT-Tapping: Was es ist, wie man es macht und was die Evidenz zeigt

Die Klopfsequenz, die vorgeschlagenen Mechanismen und eine ehrliche Einschätzung einer umstrittenen Evidenzbasis

Wirkt EFT-Tapping, und wie macht man es richtig?

Emotional Freedom Techniques (EFT), entwickelt von Gary Craig, kombiniert das Klopfen bestimmter Körperpunkte (abgeleitet aus Akupunkturmeridianen) mit verbalen Aussagen über eine belastende Erfahrung. Mehrere randomisierte Studien berichten Reduktionen von Angst, PTBS-Symptomen und Cortisol, aber die Studienqualität ist unterschiedlich, und die Kontrollbedingungen isolieren selten die Tapping-Komponente. Die Evidenz legt nahe, dass EFT reale Effekte erzeugt; ob die Akupunkturpunkte der Mechanismus sind oder ob die Vorteile aus Exposition, Ablenkung oder somatischer Aufmerksamkeit stammen, ist wirklich ungeklärt.

EFT ist eine dieser Praktiken, die polarisiert: Kliniker, die es nutzen, berichten von auffälligen Ergebnissen; Forscher merken an, dass der Mechanismus ("Meridianpunkte") biologisch nicht bestätigt ist und die Studien oft angemessene Kontrollen vermissen lassen. Die ehrliche Antwort ist, dass EFT manchen Menschen bei Angst und Belastung zu helfen scheint, aber wir wissen nicht, ob die Akupunkturpunkte etwas Spezifisches bewirken oder ob die therapeutischen Elemente – anhaltende Aufmerksamkeit auf ein Problem, repetitiver Rhythmus, selbstmitfühlende Rahmung und beruhigender somatischer Fokus – auf jedem beliebigen Körperort gleich gut wirken würden. Im Folgenden die Kernpraktiken, mit Evidenz auf einem Niveau eingestuft, das ehrlich das widerspiegelt, was die Forschung stützen kann. Dies sind Selbsthilfefertigkeiten; EFT bei erheblichem Trauma oder klinischen Erscheinungsbildern gehört in die Hände einer ausgebildeten Fachperson.

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