Zielverpflichtung durch die gewählten Mittel stärken

Der Weg, zu dem du dich verpflichtest, formt, wie stark du das Ziel verfolgst – unterschiedliche Mittel erzeugen unterschiedliche Grade an Hingabe.

Why it works

In der Zielsystemtheorie sind Mittel nicht austauschbar; sie tragen unterschiedliches assoziatives Gewicht. Verpflichtet sich eine Person zu einem bestimmten Mittel für ein Ziel, wird dieses Mittel psychologisch mit dem Wert des Ziels verknüpft – das Mittel „erbt“ Bedeutung vom Ziel. Ein Mittel mit hoher persönlicher Resonanz zu wählen (eines, das mit Identität oder Werten übereinstimmt) verstärkt diese Übertragung und macht die Zielverfolgung robuster.

How to do it

  1. Für dein wichtigstes Ziel mindestens drei mögliche Mittel auflisten, es zu verfolgen.
  2. Das Mittel wählen, das am meisten mit dem übereinstimmt, wer du sein willst – nicht nur das effizienteste.
  3. Eine öffentliche oder schriftliche Verpflichtung zu diesem Mittel eingehen, nicht nur zum Ziel.
  4. Wenn Motivation nachlässt, zur Mittelverpflichtung zurückkehren statt vom Ziel neu zu beginnen.

Evidenz

Forschung im Zielsystem-Rahmen fand, dass die Bewertung von Mitteln von der Wichtigkeit des Ziels beeinflusst wurde – je wichtiger das Ziel, desto positiver die Mittel bewertet – und dass Äquifinalität (viele verfügbare Mittel) die Verpflichtung zu einem einzelnen Mittel reduzierte. (observational)

Der Mittel-Verpflichtungs-Effekt könnte weniger ausgeprägt sein, wenn Mittel als vollständig austauschbar wahrgenommen werden; die Einzigartigkeit des Mittels verstärkt den Effekt.

Quellen

Häufiger Fehler

Mittel als entsorgbar behandeln und häufig wechseln, sobald eines auf Widerstand stößt – jeder Wechsel schwächt die Ziel-Mittel-Bindung leicht und kann die Gesamtverpflichtung erodieren.

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