Mit Dankbarkeit eröffnen

Jede Ho'oponopono-Sitzung — allein oder in der Gruppe — mit dem echten Benennen von etwas beginnen, für das du dankbar bist.

Why it works

Dankbarkeit ist ein Aufmerksamkeitsprimer: bewusst ins Bewusstsein zu rufen, was gut ist, verschiebt die Bedrohungserkennungs-Tendenz des Gehirns und senkt die Amygdala-Reaktivität, die Konflikt dringlich und nullsummig erscheinen lässt. Mit Dankbarkeit zu beginnen signalisiert auch wohlwollende Absicht an andere Teilnehmende, was die Abwehrhaltung senkt, bevor schwierige Sprache beginnt.

How to do it

  1. Vor jeder Versöhnungspraxis innehalten und — still oder laut — eine echte Sache benennen, für die du bezüglich der beteiligten Person oder Situation dankbar bist.
  2. Vollständig atmen und die Dankbarkeit sich setzen lassen, bevor du zum schwierigeren Material übergehst.
  3. Zur Dankbarkeit zurückkehren, wenn die Sitzung reaktiv wird.

Evidenz

Dankbarkeitsinterventionen erweitern zuverlässig positiven Affekt und gehören zu den besser gestützten positiven-psychologischen Praktiken über mehrere Metaanalysen hinweg. Wood, Froh & Geraghtys Review integriert diese Evidenz in eine Theorie, wie Dankbarkeit Wohlbefinden aufrechterhält, und gibt dem Eröffnungsschritt eine dokumentierte Basis über eine einzelne Studie hinaus. (observational)

Die Evidenz betrifft Dankbarkeit allgemein; die spezifische Nutzung als Vorläufer zur Konfliktarbeit ist klinisch sinnvoll, aber nicht separat getestet.

Quellen

Häufiger Fehler

Dankbarkeit als routinierte Eröffnung performen, während man sich noch feindselig fühlt, sodass der kognitive Nutzen umgangen wird. Die Pause muss echt sein.

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