Mehrere Routen zum Ziel generieren

Mindestens zwei tragfähige Wege kartieren, bevor man beginnt — Hindernisse blockieren Ein-Weg-Denker vollständig.

Why it works

Wege-Denken ist die Komponente der Hoffnung, die hoffnungsvolle von wunschdenkenden Menschen unterscheidet: Hoffnungsvolle Menschen generieren mehrere tragfähige Routen zu einem Ziel, was bedeutet, dass, wenn ein Weg blockiert ist, bereits ein anderer bekannt ist. Das ist kein Optimismus darüber, ob Hindernisse auftreten werden — es ist Vorbereitung, damit sie das Vorhaben nicht beenden, wenn sie auftreten.

How to do it

  1. Mindestens drei verschiedene Ansätze zum gleichen Ziel auflisten.
  2. Für jeden Ansatz ein wahrscheinliches Hindernis und mindestens eine Umgehung identifizieren.
  3. Wenn dir nur ein Ansatz einfällt, das als Signal behandeln, Information oder Rat einzuholen.
  4. Die Wegeliste aktualisieren, wenn sich Umstände ändern — Wege-Denken ist iterativ.

Evidenz

Snyders Hoffnungsskala (die Wege- und Agency-Subskalen getrennt misst) wurde in vielen Beobachtungsstudien genutzt, die höhere Wege-Werte mit Durchhaltevermögen und Ergebnissen verknüpfen. Interventionsforschung zum Aufbau von Wege-Denken in Coaching-Kontexten zeigt vielversprechende Ergebnisse. (observational)

Die meiste Evidenz, die Hoffnung mit Ergebnissen verknüpft, ist korrelativ. Wege-Denken ist der von Snyder vorgeschlagene Mechanismus, aber ihn in experimentellen Designs von Agency-Denken zu isolieren ist schwierig.

Quellen

Häufiger Fehler

Einen Weg generieren, auf ein Hindernis stoßen und schlussfolgern, das Ziel sei unerreichbar — dabei war das eigentliche Versagen, keinen zweiten Weg bereit gehabt zu haben, bevor die Barriere auftauchte.

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