IFS Self-Energie, praktisch gemacht

Den ruhigen, mitfühlenden Kern erkennen und kultivieren, der das innere System heilt

Was ist Self-Energie in IFS und wie erreicht man sie?

Self-Energie — ein Kernkonzept in Richard Schwartz’ Internal Family Systems — bezeichnet den angeborenen ruhigen, neugierigen, mitfühlenden Kern, der in jedem Menschen unter seinen reaktiven Teilen existiert. IFS geht davon aus, dass Heilung geschieht, indem Teile die Präsenz von Self erfahren, nicht durch Willenskraft oder Technik. Die „8 Cs“ (calm/Ruhe, curiosity/Neugier, clarity/Klarheit, compassion/Mitgefühl, confidence/Zuversicht, courage/Mut, creativity/Kreativität, connectedness/Verbundenheit) beschreiben ihre Qualitäten. Die Evidenz für IFS insgesamt wächst, ist aber in kontrollierten Studien begrenzt; Self-Energie überschneidet sich mit gut erforschten Achtsamkeits- und Selbstmitgefühlskonstrukten.

Jede IFS-Praxis zielt auf dasselbe Ziel: von Self aus zu führen. Nicht vom inneren Kritiker, dem ängstlichen Manager oder dem Teil, der sich verschließt — vom ruhigen, neugierigen, mitfühlenden Kern, den Richard Schwartz Self nennt. Das Modell geht davon aus, dass Self nichts ist, das du aufbaust; es ist bereits da, unter den Teilen, die es verdecken. Die Arbeit besteht darin, diesen Teilen zu helfen, zurückzutreten, damit Self hervortreten kann. Im Folgenden die Praktiken, die Self-Energie kultivieren, jeweils mit Mechanismus und einer ehrlichen Einschätzung, was bekannt ist und was noch erforscht werden muss.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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