Internal Family Systems (IFS), praktisch erklärt

Das Anteile-Modell, die dahinterliegenden Mechanismen und eine ehrliche Einschätzung einer entstehenden Evidenzbasis

Internal Family Systems (IFS) Therapie und Parts Work

IFS, entwickelt von Richard Schwartz, behandelt den Geist als aus verschiedenen "Anteilen" bestehend – Beschützern und verletzten Verbannten –, die um ein ruhiges Kern-"Selbst" kreisen. Die Arbeit besteht darin, aus dem Selbst zu führen, die schützende Absicht jedes Anteils zu verstehen und getragenen Lasten zu helfen, sich zu lösen. Das Modell ist weit verbreitet und wird zunehmend erforscht, aber seine kontrollierte Evidenzbasis ist im Vergleich zu KVT oder DBT noch im Entstehen.

IFS rahmt inneren Konflikt neu: Der Kritiker, der Perfektionist, der Anteil, der abstumpft, sind keine zu besiegenden Fehler, sondern Beschützer, die – oft ungeschickt – versuchen, dich sicher zu halten. Darunter liegt das Selbst – ruhig, neugierig, mitfühlend –, von dem aus Heilung geschieht. Im Folgenden die Kernpraktiken, jeweils mit dem vorgeschlagenen Mechanismus und einer ehrlichen Anmerkung, dass die formale Evidenz zwar wächst, aber noch begrenzt ist. Dies sind innere Arbeitsfertigkeiten zum Üben, kein Ersatz für Betreuung, besonders bei Trauma.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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