Identifiziere deine Kernstärken durch deine eigene Geschichte

Finde die wiederkehrenden Fäden in deinen besten Momenten, um die Stärken zu benennen, die wirklich dir gehören.

Why it works

Stärkenbasierter Lebensrückblick schafft Bedeutung, indem er die narrative Aufmerksamkeit auf Episoden von Stolz, Engagement und Wirksamkeit lenkt, die in gewöhnlicher Erinnerung oft unterbewertet sind. Eine Stärke durch ein erinnertes Beispiel zu benennen – „Ich habe herausgefunden, wie ich…“ – verankert das Selbstkonzept in Belegen statt in Wunschdenken, was es stabiler und unter Druck nutzbarer macht.

How to do it

  1. Liste zehn Momente in deinem Leben auf, in denen du dich am lebendigsten, stolzesten oder wirksamsten gefühlt hast.
  2. Identifiziere für jeden die konkrete Qualität oder Stärke, die den Moment möglich gemacht hat.
  3. Suche nach den drei bis fünf Stärken, die über mehrere Momente hinweg auftauchen – das sind deine Signaturstärken.

Evidenz

Die Identifikation von Charakterstärken und die Nutzung von Signaturstärken gehören zu den am besten belegten positiv-psychologischen Interventionen zur Steigerung des Wohlbefindens; die Verankerung der Stärkenidentifikation in autobiografischer Erinnerung ist eine gängige Technik des Lebensrückblicks. (rct)

Die Evidenz zu Stärkenerhebungen und Stärkennutzung ist stark; die konkrete Kombination mit der Lebensrückblick-Erzählung ist klinische Praxis, nicht separat getestet.

Quellen

  • Seligman et al. (2005), positive psychology interventions, American Psychologist

Häufiger Fehler

Momente aufgrund äußerer Anerkennung (Auszeichnungen, Beförderungen) statt innerer Lebendigkeit zu wählen – Ersteres spiegelt die Werte anderer, Letzteres offenbart deine eigenen.

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