Sicherheitsmarge

Einen Puffer für Fehler, Ungewissheit und Unvorhergesehenes einbauen

Was ist Sicherheitsmarge jenseits des Investierens?

Benjamin Grahams Prinzip der Sicherheitsmarge besagt: Verlasse dich nie darauf, dass alles gut geht. Baue einen Puffer zwischen deiner geschätzten Wertschätzung und dem Preis, den du zahlst — oder zwischen deiner Einschätzung einer Situation und den Annahmen, auf die du handelst. Als allgemeines mentales Modell bedeutet es, Entscheidungen so zu strukturieren, dass du irren kannst und trotzdem überlebst.

Benjamin Graham führte die Sicherheitsmarge als zentrales Prinzip des Value-Investing in „The Intelligent Investor“ (1949) ein: kaufe mit genug Abschlag zum inneren Wert, dass selbst wenn deine Schätzung falsch ist, die Investition trotzdem trägt. Charlie Munger und Warren Buffett erweiterten das zu einem allgemeinen mentalen Modell: Strukturiere deine Positionen — in Geld, Zeit, Energie oder Beziehungen — so, dass Fehler in deinen Schätzungen keine katastrophalen Ergebnisse erzeugen. Die folgenden Praktiken machen dieses Prinzip konkret, mit ehrlicher Bewertung der Evidenz.

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