Bestimme das größte innere Hindernis zwischen dir und dem Wunsch

Frag ehrlich: Was ist die primäre Sache in mir – nicht außerhalb von mir –, die diesen Wunsch am wahrscheinlichsten blockiert?

Why it works

Oettingens Forschung legt fest, dass das Hindernis beim mentalen Kontrastieren innerlich sein sollte – eine Emotion, ein Verhalten, eine Überzeugung, eine Gewohnheit – statt rein äußerlich. Innere Hindernisse sind veränderbar; äußere Hindernisse oft nicht. Der Prozess, das innere Hindernis zu bestimmen, verschiebt Zuschreibung von Umständen zum Selbst und macht Handeln möglich. Er aktiviert auch das Problemlösesystem: Das Hindernis zu benennen rekrutiert die kognitiven Ressourcen, die es angehen können.

How to do it

  1. Frag: "Was in mir – ein Gefühl, ein Gedanke, eine Gewohnheit, ein Mangel – wird mich am wahrscheinlichsten daran hindern, diesen Wunsch zu erreichen?"
  2. Schreib das Hindernis in einem einzigen, ehrlichen Satz. Nutz keine äußeren Faktoren als primäres Hindernis.
  3. Wenn dir nur äußere Hindernisse einfallen, frag: "Was müsste ich tun oder fühlen, um dieses äußere Hindernis zu navigieren?" – die Antwort deckt meist das innere auf.
  4. Wähl das einzige wichtigste Hindernis, keine Liste.

Evidenz

Internal obstacle focus is a specified element of MCII; Oettingen and colleagues distinguish between obstacle-focused and resource-focused mental contrasting with different motivational profiles. The Oettingen, Pak & Schnetter (2001) experiments establish that it is the act of confronting the obstacle against the wish — not either element alone — that produces the goal commitment, which is why naming the internal obstacle is load-bearing rather than optional. (observational)

The requirement for internal obstacles is specified by Oettingen but the evidence comparing internal-only to mixed internal-external obstacle identification is limited.

Quellen

Häufiger Fehler

Nur äußere Hindernisse aufzulisten (Zeitmangel, das Verhalten anderer), was den Plan-Schritt zu einem Problem der Umstände statt zu einer Verhaltensverpflichtung macht – das ist der häufigste Weg, wie WOOP intellektuell statt motivational bleibt.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Mentales Kontrastieren und WOOP

Verwandte Konzepte