Benenne einen konkreten, erreichbaren Wunsch

Beginn WOOP mit einem Wunsch, der dir echt bedeutsam ist und realistisch erreichbar – nicht zu leicht, nicht unerreichbar.

Why it works

Der Wunsch muss persönlich bedeutsam genug sein, um echte motivationale Investition zu erzeugen, und erreichbar genug, dass die Person glaubt, Aufwand könne die Lücke schließen. Wünsche, die zu abstrakt sind ("glücklicher sein"), liefern kein handlungsfähiges Ziel; Wünsche, die unmöglich wirken, erzeugen Abwehrreaktionen statt Motivation. Die Kalibrierung der Konkretheit bestimmt, ob der Rest des WOOP-Prozesses Schwung erzeugt oder abgetan wird, bevor er beginnt.

How to do it

  1. Schreib deinen Wunsch in einem Satz, konkret genug, um zu wissen, wann er erreicht ist.
  2. Prüf Ehrlichkeit: Ist das tatsächlich dein Wunsch oder die Erwartung von jemand anderem? Wenn er nicht echt deiner ist, wird der Prozess keine echte Motivation erzeugen.
  3. Prüf Machbarkeit: Wie wahrscheinlich, auf einer Skala von 0-10, glaubst du, dass du das mit Aufwand erreichen kannst? Unter 4 muss der Wunsch vielleicht angepasst oder die Hindernisse zuerst untersucht werden.
  4. Verfeinere, bis der Wunsch sowohl echt bedeutsam als auch echt möglich ist.

Evidenz

The specificity and personal relevance of the wish are moderated in WOOP research; Oettingen and colleagues find feasibility moderates the benefit of mental contrasting, with the largest effects for high-feasibility wishes. Oettingen, Pak & Schnetter (2001) show experimentally that only when a named wish is mentally contrasted do high-expectation wishes turn into binding goals, grounding why the wish must be both genuinely held and believed feasible. (observational)

Feasibility effects suggest that mental contrasting works best when there is real hope; it is not equally effective for all wishes regardless of perceived possibility.

Quellen

Häufiger Fehler

Mit einem Wunsch zu beginnen, von dem du denkst, du solltest ihn haben, statt einem, den du tatsächlich hast – die für den Rest von WOOP nötige emotionale Energie entsteht nicht aus Pflicht, nur aus echtem Verlangen.

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