Reflektiere, um Erfahrung in Lehren zu verwandeln

Ziehe nach einer Aufgabe heraus, was zu behalten und was zu ändern ist, statt einfach weiterzumachen.

Why it works

Erfahrung allein lehrt langsam; bewusste Reflexion beschleunigt das, indem sie dazu zwingt, zu formulieren, was passiert ist, warum, und was künftig anders laufen soll. Die Lehre in Worte zu fassen macht sie explizit und abrufbar, sodass sie sich tatsächlich auf die nächste Situation überträgt, statt in einem vagen Gefühl von "lief gut" oder "lief schlecht" zu verschwinden.

How to do it

  1. Schreibe nach einer Aufgabe auf, was funktioniert hat, was nicht, und die eine Änderung fürs nächste Mal.
  2. Benenne die Ursache, nicht nur das Ergebnis ("ich habe die Vorbereitung überstürzt", nicht "es lief schlecht").
  3. Nimm die eine konkrete Änderung bewusst mit in deinen nächsten Versuch.

Evidenz

Studien zu strukturierter Reflexion zeigen, dass sich Zeit zu nehmen, um Lehren aus Erfahrung zu formulieren, die nachfolgende Leistung stärker verbessern kann als zusätzliches unreflektiertes Üben — im Einklang mit dem Wert expliziter metakognitiver Verarbeitung. (rct)

Reflexion hilft, wenn sie konkret und zukunftsgerichtet ist; vages Grübeln darüber, wie es sich angefühlt hat, bringt nicht denselben Nutzen und kann unproduktiv werden.

Quellen

  • Di Stefano, Gino, Pisano & Staats (2016), "Learning by Thinking", on structured reflection improving performance

Häufiger Fehler

Eine Aufgabe zu beenden und sofort mit der nächsten zu beginnen, sodass sich dieselben Fehler wiederholen, weil die Lehre nie explizit gemacht wurde.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Metakognition: Wissen, was man wirklich weiß

Verwandte Konzepte