Identifiziere den Handlungsdrang

Benenne genau, wozu die Emotion dich drängt, damit du das Gegenteil wählen kannst.

Why it works

Jede Emotion trägt eine eingebaute Handlungstendenz, und du kannst nicht umkehren, was du nicht benannt hast. Den Drang explizit zu machen („Angst will, dass ich absage“, „Wut will, dass ich eine Nachricht abfeuere“) verwandelt einen automatischen Zug in ein sichtbares Ziel, dem du bewusst entgegenwirken kannst.

How to do it

  1. Benenne nach dem Benennen der Emotion ihren Drang in konkreten Verhaltensbegriffen.
  2. Sei konkret darüber, was du tun würdest, wenn du ihm einfach gehorchen würdest.
  3. Halte diesen Drang als das fest, wozu du gerade das Gegenteil tun wirst.

Evidenz

Die Verbindung zwischen spezifischen Emotionen und charakteristischen Handlungstendenzen ist in der Emotionstheorie gut etabliert, und den Drang zu identifizieren ist der Angelpunkt der DBT-Opposite-Action-Fertigkeit. Starke Fundierung. (clinical)

Handlungstendenzen sind allgemeine Muster; der genaue Drang einer Person kann variieren, benenne also deinen eigenen statt den aus dem Lehrbuch anzunehmen.

Häufiger Fehler

Beim vagen Gefühl zu bleiben („ich fühle mich einfach schrecklich“), ohne den konkreten Drang festzumachen, sodass nichts Konkretes bleibt, wogegen man handeln kann.

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More practices for Opposite Action: Gegen den Drang der Emotion handeln

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