Gute Ereignisse dir selbst zuschreiben

Wenn etwas gut läuft, übe, deine eigenen stabilen Qualitäten zu würdigen, nicht nur Glück.

Why it works

Pessimisten erklären ihre Erfolge reflexartig weg als Glück oder andere Menschen, was Selbstwirksamkeit aushungert. Optimismustraining kehrt das um: gute Ergebnisse bewusst dauerhaften, inneren Ursachen zuzuschreiben ("ich habe mich gut vorbereitet", "ich werde besser darin") baut die Erwartung auf, dass du gute Ergebnisse wieder erzeugen kannst — der Motor optimistischer Ausdauer.

How to do it

  1. Fang nach einem Erfolg deine erste Erklärung dafür ab.
  2. Wenn sie Glück oder anderen die Anerkennung gibt, frage, was du tatsächlich beigetragen hast.
  3. Formuliere den Erfolg als Beleg einer stabilen Fähigkeit um.

Evidenz

Das wendet das optimistische Erklärungsstil-Muster an (interne, stabile, globale Zuschreibungen für gute Ereignisse), das in Beobachtungsforschung mit besserer Ausdauer und Stimmung assoziiert ist und ein gelehrter Bestandteil von Learned-Optimism-Programmen ist. (observational)

Korrelativ, und sich selbst übermäßig Anerkennung zu geben kann in Selbstüberschätzung kippen; halte Zuschreibungen an deinen echten Beitrag gebunden.

Quellen

  • Seligman, Learned Optimism; explanatory-style research on attributions for positive events

Häufiger Fehler

Nur gegen negative Gedanken zu kämpfen, während jeder Erfolg reflexartig als Zufall abgetan wird — das lässt das pessimistische Muster halb intakt und Selbstwirksamkeit unternährt.

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