Externe Rechenschaftsfristen setzen

Verkünden Sie ein Fertigstellungsdatum jemandem, der es bemerken wird, wenn Sie es verpassen.

Why it works

Der Planungsfehlschluss ist teilweise ein motivationales Problem: Wir tolerieren Verzögerungen, wenn niemand zuschaut. Externe Selbstbindungsmechanismen nutzen Verlustaversion und soziale Rechenschaftspflicht aus — eine öffentliche Verpflichtung zu verpassen trägt echte soziale Kosten, was die effektiven Kosten des Aufschiebens erhöht und die Einhaltung steigert. Forschung zu Selbstbindungsmechanismen (Ariely & Wertenbroch, 2002) zeigt, dass Menschen mit extern auferlegten Fristen besser abschneiden als mit selbst gesetzten, selbst wenn sie den Mechanismus kennen.

How to do it

  1. Nennen Sie ein konkretes Fertigstellungsdatum laut einer Person, die nachfragen wird.
  2. Erhöhen Sie die Einsätze, wo möglich: eine Konsequenz (Spende, Wette), falls Sie es verpassen.
  3. Planen Sie einen Zwischen-Check-in — die Halbzeit-Rechenschaft fängt Abweichungen ab, bevor sie zum Scheitern werden.
  4. Nutzen Sie das Rechenschaftsgespräch als Daten: Wenn Sie zur Halbzeit bereits hinterher sind, überarbeiten Sie die Schätzung.

Evidenz

Ariely und Wertenbroch (2002) zeigten in kontrollierten Experimenten, dass selbst auferlegte Fristen die Leistung im Vergleich zu keinen Fristen verbessern, und extern auferlegte Fristen sie weiter verbessern. (rct)

Optimaler Effekt erfordert, dass die Frist glaubwürdig ist; eine Verpflichtung gegenüber jemandem, der nicht tatsächlich nachfragt, verfällt zu keiner Verpflichtung.

Quellen

  • Ariely & Wertenbroch (2002), Procrastination, deadlines, and performance: Self-control by precommitment, Psychological Science

Häufiger Fehler

Die Verpflichtung mit jemandem einzugehen, der zu höflich ist, um Sie daran zu halten — sozialer Druck erfordert ein Gegenüber, das bereit ist, ihn auszuüben.

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