Doppelte Progression nutzen: erst Wiederholungen, dann Gewicht steigern

Innerhalb eines Wiederholungsbereichs trainieren (z. B. 8–12); wenn du in allen Sätzen die obere Grenze erreichst, Gewicht hinzufügen.

Why it works

Doppelte Progression liefert einen systematischen und konservativen Überlastungsauslöser. Indem sowohl ein Volumenziel (obere Grenze des Wiederholungsbereichs in allen Sätzen) als auch ein Lastziel (Gewichtssteigerung bei Erreichen) gesetzt werden, stellt sie sicher, dass Progression nur eintritt, wenn die Leistung sie tatsächlich stützt. Das vermeidet den häufigen Fehler, Last vorzeitig hinzuzufügen, was das Verletzungsrisiko erhöht, ohne einen größeren Anpassungsreiz zu liefern.

How to do it

  1. Wähle einen für das Ziel passenden Wiederholungsbereich (z. B. 8–12 für Hypertrophie; 3–5 für Kraft).
  2. Trainiere jede Sitzung mit demselben Gewicht, bis du in allen Sätzen die obere Grenze des Bereichs schaffst.
  3. Wenn du in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen in allen Sätzen die obere Grenze erreichst, erhöhe die Last um 2,5–5 %.
  4. Gehe mit dem neuen Gewicht zur unteren Grenze des Wiederholungsbereichs zurück und wiederhole den Zyklus.

Evidenz

Doppelte Progression ist ein weit verbreitetes Praktikerprotokoll, das auf dem gut etablierten Prinzip aufbaut, dass Volumen-Last-Progression Muskel- und Kraftanpassung antreibt. Formale RCTs dieses spezifischen Schemas gegenüber Alternativen sind begrenzt. (mechanistic)

Optimale Wiederholungsbereiche für Hypertrophie vs. Kraft sind durch Forschung gestützt, aber nicht präzise; die individuelle Reaktion variiert, und Bereiche dienen als nützliche Heuristiken.

Häufiger Fehler

Gewicht nach Abschluss des Wiederholungsbereichs in nur einer Sitzung statt zwei hinzuzufügen, was die Last schneller steigert, als es die Anpassung stützt, und Stagnation oder Verletzung hervorbringt.

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