Die RPE-Skala

Subjektive Belastungswahrnehmung, Autoregulation und Training mit dem eigenen Körper statt gegen ihn

Wie nutzt man die RPE-Skala, um klüger zu trainieren?

Die RPE-Skala (Rating of Perceived Exertion, subjektive Belastungswahrnehmung) übersetzt subjektive Trainingsintensität in eine standardisierte Zahl, die zuverlässig mit Herzfrequenz, Laktat und VO2 korreliert. RPE zusätzlich zu oder statt Herzfrequenz zu nutzen erlaubt es, die Trainingslast anhand des tatsächlichen Gefühls zu autoregulieren – und dabei Erschöpfung, Stress, Schlaf und Krankheit zu berücksichtigen, die Geräte nicht erkennen können. Die Validität der Skala ist in der Sportwissenschaft gut etabliert.

Gunnar Borg verbrachte Jahrzehnte damit, die Beziehung zwischen dem gefühlten Schweregrad von Training und dem messbar Geschehenden im Körper zu untersuchen. Seine Erkenntnis war, dass die subjektive Erfahrung von Anstrengung kein Rauschen ist – sie ist ein bemerkenswert präzises integriertes Signal aus jedem belasteten System: Muskel, Herz-Kreislauf, Atmung und zentrales Nervensystem. Die von ihm entwickelte RPE-Skala verwandelt dieses Signal in eine Zahl, mit der man Intensität einstellen, Erschöpfung überwachen und Echtzeitentscheidungen treffen kann, die kein Wearable für einen treffen kann.

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Übe das mit IX Coach

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