Passe deine Selbstfürsorge an das an, was deine aktuelle Jahreszeit verlangt

Frühling braucht Reiz und Neuheit; Herbst braucht Tiefe und Konsolidierung – was dich erholt, verändert sich.

Why it works

Erholungsbedürfnisse verschieben sich über Lebensphasen hinweg. In aufbauenden Jahreszeiten kommt Erholung oft durch Engagement und Stimulation – die Arbeit klärt und energetisiert. In erntenden oder integrierenden Jahreszeiten kommt Erholung oft durch Tiefe, Reflexion und Vereinfachung. Frühlings-Selbstfürsorge (Neuheit, soziale Stimulation, neue Erfahrungen) in einer Herbstphase anzuwenden kann eher erschöpfend als erholsam wirken, und umgekehrt.

How to do it

  1. Identifiziere, was dich gerade tatsächlich erholt – nicht, was dich vor fünf Jahren erholt hat.
  2. Frage: „Wann fühle ich mich am lebendigsten und aufgefülltesten?“, und schau auf die Merkmale dieser Momente.
  3. Bemerke, ob deine aktuellen Selbstfürsorge-Praktiken zu deiner Jahreszeit passen oder gegen sie kämpfen.
  4. Passe entsprechend an – und erlaube dir, andere Dinge zu wollen als früher.

Evidenz

Erholungs- und Wohlbefindensbedürfnisse verändern sich bekanntermaßen über die Erwachsenenlebensspanne, mit einiger Evidenz für zunehmende Innerlichkeit und abnehmendes Neuheitssuchen im späteren Erwachsenenalter. (observational)

Individuelle Variation in Erholungsbedürfnissen ist erheblich; die jahreszeitspezifische Behauptung ist eine vernünftige Schlussfolgerung aus Entwicklungsforschung statt eine direkt untersuchte Selbstfürsorge-Vorschrift.

Häufiger Fehler

Eine Selbstfürsorge-Vorlage aus einer anderen Lebensphase anzuwenden – oder von dem, was für andere in einer anderen Jahreszeit funktioniert –, und verwirrt zu sein, wenn sie dich nicht erholt.

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