Mit Empathie und Akzeptanz führen

Akzeptiere die Person vollständig, während du schlechte Leistung ablehnst.

Why it works

Empathie lässt eine Führungskraft die Situation aus dem Rahmen der anderen Person verstehen, was Feedback als Hilfe statt als Angriff ankommen lässt. Die Akzeptanz der Person von der Akzeptanz des Verhaltens zu trennen, bewahrt die Beziehung, während Standards gehalten werden – Menschen verteidigen sich weniger und ändern sich mehr, wenn sie sich grundlegend akzeptiert fühlen.

How to do it

  1. Versuche, die Sichtweise der anderen Person so gut zu artikulieren, dass sie zustimmen würde, du hättest sie verstanden.
  2. Unterscheide "Ich akzeptiere dich" von "Ich akzeptiere dieses Ergebnis" – sage beides klar.
  3. Nimm gute Absicht hinter einem schlechten Ergebnis an, adressiere das Ergebnis aber trotzdem.

Evidenz

Empathische, unterstützende Führung wird in organisationaler Forschung mit Vertrauen, Engagement und geringerer Fluktuation verknüpft; die Person-Verhalten-Unterscheidung spiegelt gut belegte Feedback- und Selbstbestätigungsbefunde. (observational)

Assoziativ; Empathie kann auch die Vermeidung schwieriger Gespräche ermöglichen, wenn sie nicht mit Offenheit gepaart wird.

Quellen

  • Liden et al. (2008), servant leadership measurement and outcomes, The Leadership Quarterly

Häufiger Fehler

Empathie in Entschuldigen abgleiten zu lassen – "Ich verstehe, warum" als Grund zu nutzen, ein Gespräch über die Unterleistung nie zu führen, deren Gründe du verstehst.

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