Mit Empathie und Akzeptanz führen
Akzeptiere die Person vollständig, während du schlechte Leistung ablehnst.
Why it works
Empathie lässt eine Führungskraft die Situation aus dem Rahmen der anderen Person verstehen, was Feedback als Hilfe statt als Angriff ankommen lässt. Die Akzeptanz der Person von der Akzeptanz des Verhaltens zu trennen, bewahrt die Beziehung, während Standards gehalten werden – Menschen verteidigen sich weniger und ändern sich mehr, wenn sie sich grundlegend akzeptiert fühlen.
How to do it
- Versuche, die Sichtweise der anderen Person so gut zu artikulieren, dass sie zustimmen würde, du hättest sie verstanden.
- Unterscheide "Ich akzeptiere dich" von "Ich akzeptiere dieses Ergebnis" – sage beides klar.
- Nimm gute Absicht hinter einem schlechten Ergebnis an, adressiere das Ergebnis aber trotzdem.
Evidenz
Empathische, unterstützende Führung wird in organisationaler Forschung mit Vertrauen, Engagement und geringerer Fluktuation verknüpft; die Person-Verhalten-Unterscheidung spiegelt gut belegte Feedback- und Selbstbestätigungsbefunde. (observational)
Assoziativ; Empathie kann auch die Vermeidung schwieriger Gespräche ermöglichen, wenn sie nicht mit Offenheit gepaart wird.
Quellen
- Liden et al. (2008), servant leadership measurement and outcomes, The Leadership Quarterly
Häufiger Fehler
Empathie in Entschuldigen abgleiten zu lassen – "Ich verstehe, warum" als Grund zu nutzen, ein Gespräch über die Unterleistung nie zu führen, deren Gründe du verstehst.
Übe das mit IX Coach
More practices for Dienende Führung, praktisch erklärt
- Das Wachstum anderer an erste Stelle setzen
Beginne mit "Wie helfe ich dieser Person, Erfolg zu haben?" statt "Wie hilft sie mir, Erfolg zu haben?"
- Tief zuhören, bevor du antwortest
Greenleafs dienende Führungskraft ist "zuerst ein Zuhörer" – Verstehen geht dem Anleiten voraus.
- Weitsicht und Treuhänderschaft üben
Halte die Ressourcen und die Zukunft des Teams treuhänderisch – entscheide für das lange Spiel, nicht nur dieses Quartal.
- Die Autonomie und Fähigkeit anderer aufbauen
Das Ziel sind Menschen, die dich mit der Zeit weniger brauchen, nicht mehr.
- Durch Überzeugung statt Positionsmacht Einfluss nehmen
Baue Konsens auf und überzeuge, statt zu befehligen – Autorität ist das letzte Mittel, nicht das erste.