Scham-Resilienz, praktisch erklärt

Scham erkennen, hindurchgehen und die Resilienz aufbauen, um verbunden zu bleiben

Was ist Brené Browns Scham-Resilienz?

Brené Browns Theorie der Scham-Resilienz, abgeleitet aus ihrer Grounded-Theory-Forschung, beschreibt die Fähigkeit, Scham zu erkennen, wenn sie auftaucht, durch sie hindurchzugehen, ohne dass sie das Verhalten bestimmt, und dabei die Empathie zu bewahren. Die zentrale Erkenntnis: Scham gedeiht durch Geheimhaltung, Schweigen und Verurteilung – und benannte, geteilte und empathisch aufgenommene Scham verliert ihre Macht, Trennung und selbstzerstörerisches Verhalten anzutreiben.

Brené Brown begann Anfang der 2000er, als Sozialarbeitsforscherin an der University of Houston Scham zu erforschen. Ihre Grounded-Theory-Methodik umfasste Hunderte Interviews über Scham und Verbindung. Was sie fand, war konsistent: Scham – das intensiv schmerzhafte Gefühl, grundlegend fehlerhaft zu sein, nicht nur etwas falsch gemacht zu haben – ist universell. Was Menschen, die damit umgehen, von jenen unterscheidet, die von ihr beherrscht werden, ist nicht die Abwesenheit von Scham, sondern das Vorhandensein von vier spezifischen Praktiken, die sie die Elemente der Scham-Resilienz nannte. Im Folgenden diese Praktiken, erweitert und mit ehrlicher Evidenzbewertung.

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