Das Schlaffenster um fünfzehn Minuten erweitern, wenn sich die Effizienz verbessert

Sobald die Schlafeffizienz eine Woche lang 85–90 % übersteigt, fünfzehn Minuten zum Fenster hinzufügen — dann wiederholen.

Why it works

Schlafrestriktion ist kein dauerhafter Zustand; sie ist ein Katalysator, der die Schlafqualität wiederaufbaut und dann nach oben titriert wird, sobald sich die Effizienz verbessert. Das Fenster wöchentlich um fünfzehn Minuten zu erweitern, wenn die Effizienz über dem Schwellenwert bleibt, bringt die Person allmählich zu ausreichendem Gesamtschlaf zurück, während die Effizienzgewinne erhalten bleiben. Zu schnelles Vorgehen erweitert das Fenster, bevor die Effizienz stabil ist, und führt erneut zu Fragmentierung.

How to do it

  1. Am Ende jeder Woche die Schlafeffizienz aus den Protokollen berechnen.
  2. Liegt die Effizienz an fünf von sieben Nächten bei 85 % oder darüber, fünfzehn Minuten zum Schlaffenster hinzufügen (üblicherweise durch eine fünfzehn Minuten frühere Bettzeit).
  3. Liegt die Effizienz unter 85 %, das aktuelle Fenster halten oder um fünfzehn Minuten reduzieren und eine weitere Woche abwarten.

Evidenz

Der 85–90-%-Effizienzschwellenwert für die Fenstererweiterung ist das Standard-Spielman-Titrationskriterium; der allmähliche Titrationsansatz ist das etablierte klinische CBT-I-Protokoll. (clinical)

Der 85-%-Schwellenwert ist eine klinische Faustregel; manche Protokolle nutzen andere Schwellenwerte. Das Kernprinzip ist, dass die Effizienz stabil sein muss, bevor das Fenster erweitert wird.

Quellen

  • Spielman, Saskin & Thorpy (1987), treatment of chronic insomnia by restriction of time in bed, Sleep

Häufiger Fehler

Beim ersten Mal, wenn eine gute Nacht war, mehr Zeit zum Fenster hinzufügen, statt eine volle Woche konsistenter Daten abzuwarten — eine gute Nacht ist Rauschen; eine Woche mit 85 %+ Effizienz ist Signal.

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